Fakten checken 2.0

Das ist ein interessanter Kurs-Baustein, der mich noch einmal dafür sensibilisiert hat, nicht alles für bare Münze zu nehmen, was echt erscheint, auch wenn es viele Kommentare und Likes hat.

Fake News gab es doch schon immer: Klatsch und Tratsch, das „Stille-Post-Prinzip“, Regenbogenpresse… und gibt es sicherlich besonders in sozialen Netzwerken, wo die Behauptungen und ihre Urheberschaft nur schwer überprüft werden können. Es gab mal ein paar Bücher, in denen witzige Fake-News gesammelt und veröffentlicht wurden: „Die Spinne in der Yucca-Palme“ etc.

Auch Bilder wurden schon immer manipuliert, retuschiert und in einem anderen, falschen Sinnzusammenhang verwendet. Perfide finde ich den Mißbrauch des Fotos mit den kochenden Flüchtlingen.

So ganz schützen kann man sich nicht vor diesen Fake News – und auch, wenn man vermutet, dass etwas jetzt so nicht stimmen kann, ist es doch zeitaufwendig, den Wahrheitsgehalt heraus zu finden. Die gezeigten Tools können dabei helfen.

Die Bilder-Rückwärtssuche kannte ich noch nicht, auch hoaxmap nicht.

Das Video sollte sich eigentlich jeder angucken, der im Internet recherchiert: Fake News im Internet erkennen.

Die Tools lassen sich vielleicht beim Recherche-Training für Jugendliche einbauen.  Quellenkritik und Faktencheck mal auf peppigere Weise vermitteln.

Mit Falschmeldungen in sozialen Netzwerken hatte ich zum ersten Mal zu tun … – keine Ahnung, besonders aber seit Donald Trumps Tweets in allen Medien zitiert wurden.

Falschmeldungen in sozialen Netzwerken haben auch in Bibliotheken eine Bedeutung – hier ist der Hort der „Gesicherten und überprüfbaren“ Quellen und Informationen.

 

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